Herkunftsnachweise und Ökostromlabels
8. Oktober 2026 @ 9:00 - 15:00
Zielgruppe:
- Vertrieb
- Beschaffung
- Marketing
- Controlling
Seminarziel/ -inhalt:
Die „Qualität“ von „grünem“ Strom aus Erneuerbaren-Energien gewinnt zunehmend an Bedeutung. Gründe hierfür sind einerseits das steigende Interesse der Letztverbraucher an „Ökostrom“, am besten regional erzeugt und andererseits die zunehmenden Berichte und Vorwürfe des „Greenwashings“ durch Presse, Umweltverbände und Institute.
Das Seminar vermittelt kompakt das nötige Rüstzeug, um Herkunftsnachweise im Tagesgeschäft sowie der gesetzlich vorgeschriebenen Stromkennzeichnung sicher einzusetzen, in einer Übung beispielhafte Ausschreibungstexte aus der Praxis korrekt zu interpretieren sowie geeignete „Qualitätsmerkmale“ bzw. Ökostrom-Labels treffsicher zuzuordnen.
Wie funktionieren Ausstellung, Übertragung und Entwertung von Herkunftsnachweisen? Welche Rolle spielen Herkunftsnachweise und Ökostrom Labels für die Produktdifferenzierung in unterschiedlichen Kundengruppen und wie grenzen sie sich von Regionalnachweisen (RND) ab?
AGENDA
I. Grundlagen
- Begriffe und Ziele
- Ausstellung von Herkunfts- und Regionalnachweisen
- Voraussetzung für die Ausstellung
- Anlagenregistrierung
- Entwertung und Verwendung in der Stromkennzeichnung
- Übertragung von Herkunftsnachweisen
- gekoppelte Lieferung
II. Recht
- Europäische Richtlinien
- Deutsche Gesetze u. Verordnungen
III. Vergleich verschiedener Qualitäten
- Herkunftsnachweise
- Regionalnachweise
- Ökostromlabels
IV. Motivation der Stadtwerke
- Gründe für die Beschaffung von HKN
- Auswahl von Ökostromlabels
- Zielgruppen
- Strompreiskompensation (Beilhilfen für indirekte CO2-Kosten)
V. Übung
- Einordnung von „Qualitäten“ anhand konkreter Ausschreibungstexte
- Wissensabfrage – Quiz
Informationen zum Gruppentarif:
Der Gruppentarif gilt für max. 5 Teilnehmer aus einem Stadt-/ Gemeindewerk.
*NA = Norddeutsche Allianz